Photovoltaikanlage


Schutz der Umwelt und Bewahrung der Schöpfung

 

Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gartenhauses 

Die Anlage auf dem Dach des Gemeindehauses

Warum diese Photovoltaikanlage?

Klimaschutz ist die zentrale umweltpolitische Herausforderung unserer Zeit. Durch menschliche Aktivitäten verursachte Klimaänderungen sind bereits heute erkennbar. Beispiele hierfür sind nicht nur das sich ständig vergrößernde Ozonloch oder die rapide zurückgehenden Gletscher in den Alpen, sondern auch aktuell die Hochwasserkatastrophe in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Tschechien und Österreich.
Da Treibhausgase als Hauptverursacher der Klimaänderung bekannt sind, muss eine drastische Verringerung des CO2 –Ausstoßes erfolgen (sh. Konferenzen in Rio vor 10 Jahren, in Kyoto und Johannesburg). Das nationale Ziel bis 2005, den CO2 -Ausstoß um 25 % zu senken, ist nur erreichbar, wenn regenerative (erneuerbare) Energien in breiter Anwendung erschlossen und energiesparendes Nutzerverhalten erreicht wird. Dazu ist eine nachhaltige Bewusstseinsänderung aller nötig. Engagierte Gruppen, Vereine und Gemeinden können durch ihre Vorbildfunktion entscheidend an dieser Bewusstseinsbildung mitwirken. Hier liegt auch unsere Intention als Kirchgemeinde, durch die Nutzung von Sonnenenergie eine Vorreiterrolle - sprich Multiplikatorenfunktion - einzunehmen. Das biblische Wort von der "Bewahrung der  Schöpfung" kann so ganz konkret mit Leben erfüllt werden.

 

Ertragsanzeige

Ertragsanzeige vor dem Pfarrhaus -

von jedermann von der Strasse aus einsehbar

Wie funktioniert die Anlage?

 

Die 18 Module belegen auf dem Dach des Gartenhauses eine Fläche von ca. 25 qm. Durch eine Neigung von ca. 30° wird ein optimaler Ertrag von ca. 2000 - 2500 KWh pro Jahr erreicht. Der von den Solarmodulen erzeugte Gleichstrom wird durch einen Wechselrichter in Drehstrom umgewandelt und in das öffentliche Netz eingespeist. Die Gesamtleistung der Anlage beträgt 2,9 kWp und wird bei sehr guten Strahlungsverhältnissen erreicht. Die Momentanwerte und der Gesamtertrag können an einer Anzeigetafel abgelesen werden, welche sich im Vorgarten des Pfarrhauses befindet und so von der Strasse (Pilse) aus einsehbar ist. Die gesamte erzeugte Elektroenergie wird von den Stadtwerken Erfurt gemessen und mit 48 ct/kWh entsprechend dem im Jahr 2000 von der rot-grünen Bundesregierung verabschiedeten Energieeinspeisegesetz (EEG) vergütet.

Weitere Informationen über dieses und andere Projekte sowie über Ziele und Fördermöglichkeiten finden Sie auf den Internetseiten der Deutschen Bundesstiftung Umwelt unter der Adresse www.dbu.de